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Leichlingen: Wann muss die Mülltonne raus?

"Mein-Abfallkalender" - der Name dieses neuen Computerdienstes ist Programm.

Abfallkalender für Ravensburg nun online abrufbar

Neuer Bürgerservice in Ravensburg
jetzt online.

Persönlicher Abfallkalender mit

Denk-Dran-E-Mail Erinnerung.

Online Abfallkalender - Sulzbach Taunus

Sulzbacher Bürgerinnen und Bürger können ab sofort unter www.sulzbach-taunus.de über den Button „Online Abfallkalender“ oder ...

Abfallkalender von Eschwege nun Online

Bürger der Kreisstadt Eschwege mit Internetzugang können ab sofort unter www.eschwege.mein-abfall-kalender.de ihre persönlichen Abfuhrtermine für Rest-, Bio- und Sondermüll, Papier, Gelber Sack, Baum- und Strauchschnitt sowie Elektroschrott abrufen.

Webseiten die wirken!

Auszug IHK Magazin 2/2011

Der Online-Abfallkalender der Stadt Bad Nauheim ...

bald mit SMS-Benachrichtigung und Kurzinfo von regionalen Anbietern.

Von der Webseite zum Gesundheitsportal

Interessenvertretung von mehr als 190 ambulanten Therapieeinrichtungen.

Der Zentralverband ambulanter Therapieeinrichtungen Deutschland e.V. (ZAT) mit Sitz in Bad Nauheim wurde im Juli 1992 gegründet. Ziel des Verbandes ist es, die Ambulante Rehabilitation zu standardisieren und weiter zu entwickeln und sie in besonders qualifizierten Einrichtungen unter tagesklinischen Bedingungen durchzuführen.

Zurzeit vertritt der ZAT mehr als 190 ambulante Therapieeinrichtungen in Deutschland. Sie stellen die gezielte ambulante Behandlung und Nachbehandlung chronischer Schäden oder unfallbedingter Verletzungen des Bewegungsapparates sicher. Genutzt werden dazu die Mittel der physikalischen Therapie, der Krankengymnastik und der medizinischen Trainingstherapie unter fachärztlicher Leitung. Diese Komponenten fasst man – wenn sie zeitlich koordiniert und in jeweils nur einem Zentrum erbracht werden - unter dem Begriff „Komplextherapie“ zusammen. Dr. med. Johannes M. Peil, Präsident des ZAT, nennt die Vorteile dieser Methode: „Ausgeprägte Behandlungsdichte und -spezifität zeichnen diese Therapieform aus. Erreichbares Ziel für unsere Patienten sind bessere funktionelle Ergebnisse bei kurzer Rehabilitationszeit. Dabei bleiben die Patienten in ihren häuslichen Strukturen eingebunden und können schnell wieder in das Erwerbsleben zurückkehren.“

DAS SZENARIO

Verschärfter Wettbewerb im Gesundheitswesen

Seit zwei Jahren verfügt der ZAT über eine eigene Homepage, auf der alle wesentlichen Informationen über den Verband und seine Aktivitäten zu finden sind. Unter www.zat-deutschland.de finden sich Rubriken wie „ZAT-Journal“ und „Sonderdrucke“. Hier sind beispielsweise ausgewählte Forschungsergebnisse und Fachartikel zur Komplextherapie abrufbar. Ferner gibt es eine Auflistung aller dem ZAT angeschlossenen Mitgliedszentren und der Landesverbände des ZAT sowie eine Aufstellung aller vom ZAT und dem der TÜV Product Service GmbH zertifizierten medizinischen Trainingsgeräte, die im Rahmen der Komplextherapie zum Einsatz kommen.

Allerdings erforderten die Gesundheitsreform-Politik und die damit verbundenen Veränderungen im Heilmittel- sowie im Rehabilitationsbereich eine Umorientierung in der Organisation des ZAT. Die Mitgliedszentren benötigten eine Plattform, um Patienten umfassend zu informieren. Sie sollten hier unter anderem erfahren, welche Kostenträger – zum Beispiel VdAK, AOK oder BKK - welche Behandlungsinhalte und –umfänge überhaupt gewähren.

DER WETTBEWERB

Ausbau des Internetauftritts zum Gesundheitsportal

Diese Situation brachte Uwe Schröder von der Bundesgeschäftsstelle des ZAT auf die Idee, die bereits bestehende ZAT-Homepage zu einem Gesundheitsportal für den Bereich Ambulante Rehabilitation auszubauen. Um diese Idee in die Tat umzusetzen, holte er sich professionelle Unterstützung: Gemeinsam mit Michael Krissel von Know-iT, einer Partneragentur der Deutschen Telekom in Bad Nauheim, entwickelte er ein Konzept für einen erweiterten Internet-Auftritt. Technische Basis für die neue ZAT-Webpage ist ein Angebot der Deutschen Telekom für den professionellen Internet-Auftritt von Unternehmen: WebServices. Dieses Angebot umfasst sämtliche Dienstleistungen von der Konzeption über die Umsetzung und das Projektmanagement bis hin zum Hosting der Firmen-Homepage des jeweiligen Kunden.

„Über das neue Gesundheitsportal sollen sich insbesondere Patienten und Ärzte über die einzelnen Mitgliedszentren und deren Arbeit informieren und sofortigen Rat holen können, gleichzeitig aber auch die Möglichkeit erhalten, direkt mit den Einrichtungen in Kontakt zu treten“, erläutert Uwe Schröder. Mit diesem Konzept nahm der Verband am eBusiness-Ideenwettbewerb 2001 der Initiative „Mittelstand geht online“ der Deutschen Telekom teil. Zielsetzung des Wettbewerbs ist die Förderung kleiner und mittelständischer Unternehmen, die bereits im Internet vertreten sind und ihren Webauftritt zu einer eBusiness-Lösung ausbauen wollen. Die Vorstellungen des Verbandes überzeugten die Juroren: Der ZAT-Vorschlag wurde mit dem zweiten Preis im Bundeswettbewerb ausgezeichnet.

DIE LÖSUNG

Zentrale Anlaufstelle für Patienten und Ärzte

Für die Inhalte des neuen Gesundheitsportals werden die Therapieeinrichtungen teilweise selbst verantwortlich sein. „Dafür werden wir ein Content-Management-System einsetzen, mit dem Beiträge ohne Programmierkenntnisse erstellt und eingepflegt werden können“, verdeutlicht Uwe Schröder.

Weiterer Bestandteil der Lösung wird eine geschlossene Benutzergruppe für die Mitgliedszentren sein. Hier lassen sich passwortgeschützt Informationen abrufen, beispielsweise Details zur Qualitätssicherung, neue Therapieerfolge, Ansprechpartner und Fortbildungsmöglichkeiten oder die Zulassung von Trainingsgeräten. Außerdem soll das Portal über den geschützten Bereich eine Kommunikation der Zentren untereinander ermöglichen. Ziel ist es, Informationswege zu verkürzen und das Know-how der dem ZAT angeschlossenen Therapiezentren allen Mitgliedern zugänglich zu machen.

Im öffentlichen Bereich des Gesundheitsportals werden die Nutzer Informationen zu unterschiedlichen Themen finden. „Je nach Erkrankung werden den Patienten Therapiemaßnahmen aufgezeigt. Das Portal erleichtert auch die Suche nach der geeigneten Therapieeinrichtung in der näheren Umgebung“, so Dr. Peil. In diesem direkten Zugriff auf den richtigen Ansprechpartner in der Nähe sieht Dr. Peil auch einen wichtigen Nutzen des Portals: „Berufsbedingt wäre es beispielsweise möglich, dass Patienten ihre Therapie in verschiedenen Zentren durchführen. So könnte ein Handelsvertreter aus Hamburg während einer Dienstreise kurzfristig einen Termin für eine Therapiesitzung in Stuttgart vereinbaren.“

Uwe Schröder geht davon aus, dass die Realisierung des Gesundheitsportals in Zusammenarbeit mit der Telekom-Partneragentur Know-iT innerhalb von sechs Monaten abgeschlossen ist.

DIE PERSPEKTIVE

Ausbau zum Internet-Forum

Mittelfristig plant der Verband den Ausbau des Portals zu einer umfassenden Kommunikationsplattform. „Neben dem Erfahrungsaustausch der Mitgliedszentren untereinander wollen wir künftig auch die Kommunikation unter den Patienten fördern“, erläutert ZAT-Präsident Peil. Forum dafür könnte beispielsweise eine Rubrik „Patienten fragen Patienten“ sein. Von Interesse wäre Peil zufolge auch ein komplexes Informationssystem für Ärzte, Patienten, deren Ansprechpartner und Kostenträger, das beispielsweise ein Nachschlagewerk für Behandlungsmaßnahmen nach bestimmten Verletzungen liefert, außerdem Qualitätskriterien von Trainingsgeräten oder für den Patienten auch Hilfe für Eigenübungsprogramme.

Angedacht ist außerdem die Organisation eines Fahrservices für Patienten, über den vor allem in strukturschwachen Gebieten Mitfahrgelegenheiten und Fahrdienstbetriebe zu den therapeutischen Einrichtungen angeboten und abgefragt werden könnten. „Das Medium Internet bietet zahlreiche interessante Möglichkeiten, die wir sorgfältig prüfen und bei Bedarf für unsere Zwecke nutzen werden“, verdeutlicht Dr. Johannes M. Peil. „Die Deutsche Telekom und Know-iT sorgen dabei für die technische Kompetenz und die kreative Umsetzung unserer Anforderungen.“
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