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Leichlingen: Wann muss die Mülltonne raus?

"Mein-Abfallkalender" - der Name dieses neuen Computerdienstes ist Programm.

Abfallkalender für Ravensburg nun online abrufbar

Neuer Bürgerservice in Ravensburg
jetzt online.

Persönlicher Abfallkalender mit

Denk-Dran-E-Mail Erinnerung.

Online Abfallkalender - Sulzbach Taunus

Sulzbacher Bürgerinnen und Bürger können ab sofort unter www.sulzbach-taunus.de über den Button „Online Abfallkalender“ oder ...

Abfallkalender von Eschwege nun Online

Bürger der Kreisstadt Eschwege mit Internetzugang können ab sofort unter www.eschwege.mein-abfall-kalender.de ihre persönlichen Abfuhrtermine für Rest-, Bio- und Sondermüll, Papier, Gelber Sack, Baum- und Strauchschnitt sowie Elektroschrott abrufen.

Webseiten die wirken!

Auszug IHK Magazin 2/2011

Der Online-Abfallkalender der Stadt Bad Nauheim ...

bald mit SMS-Benachrichtigung und Kurzinfo von regionalen Anbietern.

Trotz des Börsenkrachs lebt elektronischer Geschäftsverkehr

Auf der Mediamit 2003 stellten IT-Experten Unternehmen Einsparmöglichkeiten vor.



GIESSEN (roe). "Das E-Business (der elektronische Geschäftsverkehr) lebt, aber ein Unternehmen muss sehr genau hinsehen, welchen Nutzen die Informationstechnologie (IT) tatsächlich für seine Fachbereiche hat." Dieses Resümee zog der Professor für Wirtschafts-informatik Matthias Willems (Fachhochschule Gießen-Friedberg) in seinem Vortrag "Was bleibt vom E-Business nach der Dotcom-Krise?" auf der Mediamit Mittelhessen 2003. Die Referenten verdeutlichten gestern im Transmit Gebäude im Gießener Europaviertel, dass das Internet ein bedeutender unter verschiedenen Vertriebswegen ist und mit seiner Hilfe Geschäfts-prozesse optimiert sowie nachhaltig Kosten eingespart werden können.

Es werde nach dem Absturz der High tech-Börsenwerte zu wenig unterschieden, was E-Business für uns tun kann und was nicht, sagte Willems vor rund 80 Vertretern von mittelhessischen Unternehmen auf der dritten Gießener Multimedia-Messe. "Das E-Business ist aber keine Schnapsidee", betonte der Informatiker der bis vor kurzem dem Deutschland Vorstand des IT-Konzerns Oracle angehörte. Willems erläuterte am Beispiel von Internet-Marktplätzen, -Auktionen, -Vertriebswegen sowie Behörden-Informationen für die Bürger (“E-Government“) die Vor- und Nachteile der elektronischen Vernetzung. So könnten Großunternehmen wie Automobilkonzerne durch Ausschreibungen im Internet die Preise der Lieferanten "optimal drücken". Andererseits trieben Internet-Auktionen nach dem System von
E-Bay die Preise mitunter deutlich nach oben. Großabnehmer von Strom hätten wiederum durch ihre gebündelte Nachfrage per "Datenautobahn" Energie zu erstaunlich niedrigen Preisen eingekauft.

Besonders Unternehmen, die wie Oracle ihre Informationstechnologie komplett zentralisieren und ihre Geschäftsvorgänge intern übers "Web" abwickeln, können laut Willems Produktivität und Gewinn deutlich steigern und Lieferzeiten drastisch verringern. "Andererseits", so der Wirtschaftsinformatiker, "macht mobiles Wissen oft betriebswirtschaftlich keinen Sinn. Denn wer will schon eine Gebühr bezahlen, um seine Bestellung beim Pizzabäcker per SMS (Kurznachricht) aufzugeben?"
“Optimal für den Bürger beim Kontakt mit den Behörden per Internet wäre ein Servicezentrum, wo er Hilfe bekommt ganz unabhängig von seinem jeweiligen Problem", forderte Willems.

Wie auch kleine und mittlere Unternehmen mit dem Einsatz der Informationstechnologie "auf einfache Art Zeit und Kosten sparen", erläuterte Holger Kind (Niederlassung Gießen des Geschäftskundenvertriebs der Deutschen Telekom AG). Kind warb für die betriebsinterne Vernetzung von Festnetz, Mobilfunk, Internet und Abteilungen und bot den Unternehmen praktische Beratung durch die Telekom an.

„Bieten Sie den Kunden regelmäßig interessante Zusatzinformationen und kündigen Sie neue Themen im voraus an“, stellte Diplom-Ingenieur Michael Krissel (Know-iT/Bad Nauheim) das "1x1 der Kundenbindung" per Internet vor (siehe Bild). Für VIP-Kunden sollten die Unternehmen spezielle geschlossene Bereiche einrichten und mit den Internetseiten auf Wunsch abrufbare Info-E-Mails kombinieren. Den Kunden sollte nicht nur eine statische Homepage mit Produktwerbung, Unternehmensadresse und Anfahrtsskizze geboten werden.

Effektives E-Business ist nach Krissels Worten erst dann möglich, wenn der Kunde bei dem Unternehmen online Lieferzeiten, Preise und Produktvarianten abfragen und direkt bestellen kann. „Typische Fehler" bestünden darin, dass der Internet-Auftritt nicht beworben wird, über Suchmaschinen kaum zu finden ist und nicht regelmäßig aktualisiert wird.

Über „physikalische und elektronische Sicherheit in kleinen und mittleren Unternehmen“ referierten Udo Ornik (Soul-Tek) und der Kriminologe Anthony Williams.

„Wir müssen den Optimismus von jenen stärken, die die mittelhessische Wirtschaft tragen", unterstrich Regierungspräsident Wilfried Schmied, der die Mediamit mit ihren Schwerpunkten "Internet und E-Business" eröffnete. Er dankte dem Beratungszentrum Elektronischer Geschäftsverkehr Mittelhessen (EC-M) und dem Arbeitskreis Multimedia im IHK Verbund Mittelhessen „für den Mut, in dieser Zeit die Mediamit zu veranstalten".

„Das E-Business gehört inzwischen in vielen Betrieben zur Normalität", sagte der Präsident der IHK Gießen-Friedberg, Dr. Wolfgang Maaß, bei seiner Begrüßungsansprache. Die Veranstalter wollten die Unternehmen gerade auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten über dessen aktuelle Entwicklung “kompakt, kompetent und kostenlos" informieren.

Der Leiter des Transferzentrums Mittelhessen, Heinz Kraus, betonte: “Unsere Region lebt davon, verstärkt Telearbeitsplätze zu nutzen. Die Unternehmen müssen diese Chance erkennen."


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