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Leichlingen: Wann muss die Mülltonne raus?

"Mein-Abfallkalender" - der Name dieses neuen Computerdienstes ist Programm.

Abfallkalender für Ravensburg nun online abrufbar

Neuer Bürgerservice in Ravensburg
jetzt online.

Persönlicher Abfallkalender mit

Denk-Dran-E-Mail Erinnerung.

Online Abfallkalender - Sulzbach Taunus

Sulzbacher Bürgerinnen und Bürger können ab sofort unter www.sulzbach-taunus.de über den Button „Online Abfallkalender“ oder ...

Abfallkalender von Eschwege nun Online

Bürger der Kreisstadt Eschwege mit Internetzugang können ab sofort unter www.eschwege.mein-abfall-kalender.de ihre persönlichen Abfuhrtermine für Rest-, Bio- und Sondermüll, Papier, Gelber Sack, Baum- und Strauchschnitt sowie Elektroschrott abrufen.

Webseiten die wirken!

Auszug IHK Magazin 2/2011

Der Online-Abfallkalender der Stadt Bad Nauheim ...

bald mit SMS-Benachrichtigung und Kurzinfo von regionalen Anbietern.

Neue Medien: Ergänzen statt Ersetzen

FH-Vorträge:
Michael Krissel zu INTERNET IN DER UNTERNEHMENS-STRATEGIE
Joachim Steltzner zu WERBUNG IM INTERNET


Friedberg. In der dritten Veranstaltung der laufenden Reihe »e-life« der Fachhochschule Friedberg trugen erstmals zwei Referenten zu benachbarten Themen vor. Michael Krissel erläuterte die Grundsätze des Interneteinsatzes für Unternehmen und Joachim Steltzner ergänzte den Vortrag um die Aspekte Marketing und Werbung. Es wurde deutlich, dass das Internet die »alten Medien« wie Telefon und Fax nicht verdrängen sollte, sondern dass es als sinnvolle Ergänzung verstanden werden muss.

Krissel stellte eingangs klar, dass die Schlüsselfragen jedes Internetauftrittes sein müssten: „Was will ich erreichen?“, „Wer ist meine Zielgruppe?“ Wer beispielsweise orthopädische Produkte vertreibt, könne beim Internetauftritt zurückhaltender sein als beispielsweise ein Büroartikel-Händler.

Viele Unternehmen begännen mit einer einfachen Homepage, vielfach aus Imagegründen, und führten die Möglichkeit der elektronischen Bestellung erst später ein. Ein wesentlicher Vorteil des Internets liege in seiner Aktualität; so könnten etwa neue Produkte viel schneller angekündigt werden als mit herkömmlichen Printmedien. Hinzu kämen Kostenaspekte: Ein so genannter »Flyer« koste in der üblichen Auflage in der Herstellung rund 8 000 bis 10 000 Mark, eine entsprechende Ankündigung im Internet sei wesentlich billiger.

Für den Bereich Service und Produktbetreuung sei der Einsatz eines »Chat-Raumes« sinnvoll. So könnten beispielsweise die Kunden von BMWs der 7er Reihe einmal monatlich mit dem Chefentwickler des Automobilherstellers per Internet in Kontakt treten. Dies komme dem Unternehmen beim Beschwerdemanagement entgegen und erhöhe darüber hinaus die Kundenbindung. Es werde so als Marketinginstrument eingesetzt – jeder Kunde erhält das Gefühl einer exklusiven Behandlung.

Für den Bereich technischer Service sei die Einrichtung einer Seite mit »Frequently Asked Questions« (FQA) im Internet zweckmäßig. Auf dieser Seite werden 80 Prozent der am häufigsten gestellten produktspezifischen Fragen beantwortet; die restlichen 20 Prozent werden per Telefon erledigt. Krissel hob hervor, dass der Internetauftritt ganzheitlich und kundenorientiert gestaltet werden müsse. Es sei sinnvoll, schrittweise vorzugehen und so den Kunden nicht zur Internetnutzung zu zwingen, sondern sie ihm als Alternative zu herkömmlichen Medien, wie Briefe, Telefon oder Fax anzubieten.

In einem zweiten Teil griff Joachim Steltzner den Werbeaspekt auf. Von entscheidender Bedeutung sei hier die klare Struktur des Internetauftritts. Der Kunde ärgere sich, wenn er zu lange brauche, um Informationen, etwa zu Produkten, zu finden. Eine einfache Gliederung empfehle sich deshalb. An der Spitze stehe die »Homepage«, darunter ein »Info-Board« und danach eine Segmentierung zum Beispiel nach Privat-, Firmenkunden, Lieferanten etc. Darüber hinaus könne eine Rubrik etwa Stellenangeboten gelten. Generell sollten von jeder Seite »Links« zur e-mail (Bestellmöglichkeit), zum Menü und zur Homepage gegeben sein. Inhaltlich sei die Frage zu stellen »Was muss der Kunde wissen, um meine Produkte zu kaufen?« In diesem Zusammenhang sei es beispielsweise unzweckmäßig, das firmeneigene Gebäude auf der Homepage darzustellen. Großes Gewicht sei auf die ständige Aktualisierung der Internetseiten zu legen. Hierzu gehöre ein Rhythmus von zwei bis vier Wochen, darüber hinaus sei mindestens jährlich eine mögliche Neugestaltung zu prüfen.

Als Gestaltungshinweise strich Steltzner heraus: Jede Seite müsse einen optischen Fokus haben, eine Seite dürfe nicht mit Informationen überfrachtet werden, Abbildungen und Texte sollten gegliedert sein und nicht überlappen, Schrift auf unruhigem Hintergrund sei schwer zu lesen, Textzeilen (auch Preise) in Produktabbildungen störten. Außerdem sei der Auswahl der Schriften sowie Farbe und Hintergrund besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Als weiterer Grundsatz gelte: Je mehr Grafiken, Bilder und Animationen eingebaut sind, desto länger braucht die Seite zum Aufbau – deshalb Reduktion auf das Notwendige.
In der sich anschließenden Diskussion wurde die Frage nach den Kosten eines Internetauftrittes aufgeworfen. Hier dürfe man sich nicht an den Homepages von Spitzenunternehmen wie Daimler-Chrysler orientieren. Ein Einstieg mit professioneller Hilfe beginne bei etwa 15 000 bis 20 000 Mark, es würden jedoch schnell 50 000 Mark erreicht. Mit den gleichen Summen müsse man zusätzlich für die jährliche Pflege und Aktualisierung rechnen.

Die Vortragsreihe wird am kommenden Mittwoch, den 25. Oktober 2000, um 17:15 Uhr, im Raum 24 der Fachhochschule in Friedberg fortgesetzt. Es sprechen Prof. Dr. Martin Cziudaj von der FH Gießen-Friedberg und Petra Hoffmann vom Vorstand der add-all Kommunikationsberatung AG zum Thema »Spinne oder Fliege? – Vom Arbeiten im Netz.«


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