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Leichlingen: Wann muss die Mülltonne raus?

"Mein-Abfallkalender" - der Name dieses neuen Computerdienstes ist Programm.

Abfallkalender für Ravensburg nun online abrufbar

Neuer Bürgerservice in Ravensburg
jetzt online.

Persönlicher Abfallkalender mit

Denk-Dran-E-Mail Erinnerung.

Online Abfallkalender - Sulzbach Taunus

Sulzbacher Bürgerinnen und Bürger können ab sofort unter www.sulzbach-taunus.de über den Button „Online Abfallkalender“ oder ...

Abfallkalender von Eschwege nun Online

Bürger der Kreisstadt Eschwege mit Internetzugang können ab sofort unter www.eschwege.mein-abfall-kalender.de ihre persönlichen Abfuhrtermine für Rest-, Bio- und Sondermüll, Papier, Gelber Sack, Baum- und Strauchschnitt sowie Elektroschrott abrufen.

Webseiten die wirken!

Auszug IHK Magazin 2/2011

Der Online-Abfallkalender der Stadt Bad Nauheim ...

bald mit SMS-Benachrichtigung und Kurzinfo von regionalen Anbietern.

Deutsche Premiere im Projektmanagement


Friedberg (hau). Manfred Bauer hat es geschafft. Dieser Tage konnte der Student der Fachhochschule Gießen-Friedberg strahlend seine Diplomurkunde in Empfang nehmen. Damit ist der 43Jährige aus Büdingen der erste Diplom-Projektmanager im deutschsprachigen Raum. Bis zum Herbst werden ihm etliche seiner 20 Kommilitonen aus ganz Deutschland folgen. Allen gemein ist, dass sie nicht dem Bild entsprechen, dass man gemeinhin von Studenten hat. Nicht nur, dass sie alle bereits ein Studium hinter sich haben und im Schnitt Ende Dreißig sind. In nur zwei Jahren absolvierten die gestandenen Projektleiter, Manager, Juristen, Ärzte oder IT-Experten neben ihren beruflichen Tätigkeiten einen Weiterbildungsstudiengang, den es bis dato in Deutschland nicht gab.
Mit dem Wintersemester 2002/03 lief an der FH Gießen-Friedberg dieser neuartige Diplom-Studiengang an Die Studierenden sollen laut Beschreibung in die Lage versetzt werden in ,,komplexen nationalen und internationalen Projekten die geforderte Leistung zielgerichtet, unter Einhaltung der Termine und Kostenbudgets“ zu erbringen. Bewusst richtet sich das Angebot an Menschen mit einem abgeschlossenen Studium und einschlägiger Berufserfahrung. Kooperationspartner sind nationale und internationale Partner, bei der Entwicklung des Studiengangs stand die Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement (GPM) Pate. Ihr Vorstand Prof. Dr. Nino Grau ist Leiter des berufsbegleitenden Qualifizierungsangebotes, das mit ihm seine FH-Kollegen Prof. Dr. Richard Roth und Prof. Dr. Ulrich Vossebein verantworten und betreuen. Auf dem Lehrplan stehen neben den Grundlagen des Projektmanagements allgemeines Management, Wirtschaftswissenschaft, Vertragesrecht, interkulturelle Kommunikation, Business-Englisch und Marketing.

Drei Semester Mindeststudienzeit mit rund 600 Stunden pro Jahr und zwanzig Leistungsnachweise wie Scheine, Klausuren, Seminar- und Hausarbeiten und natürlich die Diplomarbeit mit dazugehörigem Kolloquium sind für einen voll Berufstätigen kein Klacks. »Da müssen Familie und Arbeitgeber schon mitziehen«, erzählt Manfred Bauer. Immerhin arbeitet der diplomierte Maschinenbauer und frisch gebackene Diplom-Projektmanager seit 1986 im Projektmanagement bei ABB Robotics, Die zusätzliche Top-Qualifizierung und den Gewinn für den Berufsalltag möchte der Projektleiter im Anlagenbau nicht missen, wenngleich es oft ganz schön zur Sache ging. Aber auch diese »Großbaustelle« brachte der Projektmanager flott voran.
Der kam das von seinem Professoren-Trio und der GPM ausgeklügelte Lehr- und Studienkonzept freilich entgegen. »Blended-Learn-Konzept« heißt das Zauberwort und meint eine Kombination aus je einem Drittel (also 200 Stunden pro Jahr) Selbststudium, Telestudium via Internet und Präsenz auf dem Campus und bei Kooperationspartnern. Während die Präsenzzeiten auf einige Wochenenden und je eine Kompaktwoche zu Semesterbeginn und -ende komprimiert sind, stehen täglich rund zwei Stunden diszipliniertes Büffeln am heimischen Schreibtisch auf dem Programm.
Dazu gehört auch die »Virtuelle Universität« mit täglich von je einem Professor betreuten einstündigen Chats für die Studenten sowie völlig neuartige elektronische Klausuren, Via Internet werden sie tatsächlich von zuhause aus geschrieben inklusive »Chatklön« vor und nach der Klausur dank optimierter elektronischer Plattform auf der Basis des Orbis-Programms »Net-Coach«.
In seiner Diplomarbeit nahm Bauer denn auch gleich das »Blended-Learning-Konzept« unter die Lupe und spiegelte es an vergleichbaren Studiengängen -- mit positivem Fazit. Allein die »Durchhaltequote« von 100 Prozent bei den Projektmanagern in spe spricht Bände, liegt sie doch beim gängigen Fernstudium bei nur rund 25 Prozent.




Bildunterschrift: Zeitersparnis durch benutzerfreundliche Internetpräsenz Professor Grau und Michael E. Krissel (r.) von der Firma Know-iT

Für eine optimale Betreuungsintensität bei dem nicht ganz billigen Qualifizierungsangebot (10500 Euro für drei Semester) ist mit einer Begrenzung auf 20 Studenten pro Anfangssemester gesorgt. Das dritte 20er-Team wird in diesem Herbst an den Start gehen. Wie im »wirklichen Leben« will man an der FH natürlich auch den innovativen Studiengang beständig weiterentwickeln und künftig zudem ein Kompetenzzentrum für »Wissensmanagement im Projektmanagement« einrichten - also der Frage auf den Grund gehen, wie sich das erworbene Wissen optimal in die Praxis einbringen lässt.
Optimiert hat man jetzt in Zusammenarbeit mit dem Bad Nauheimer IT- und Schulungsunternehmen »Know-iT« auch die Internetpräsenz des einzigartigen Studiengangs unter der Adresse www.fh-friedberg.de/pm. Seit wenigen Tagen können Studenten und Betreuungsteam noch schneller und einfacher Daten übermitteln und an aktuelle Nachrichten, Termine oder auch Bildergalerien gelangen. Wie Know-iT-Gesellschafter Michael E. Krissel bei der Freischaltung der Homepage erklärte, könnten die Dozenten dank des individuell eingestellten modularen Systems »easy CMS« und seiner benutzerfreundlichen Oberfläche redaktionelle Aktualisierungen jetzt auch ohne Programmierkenntnisse sofort selbst erledigen, was einer Reduzierung des Zeitaufwandes um bis zu 50 Prozent entspreche. Um gar 90 Prozent verkürzte Freischaltzeiten erlaube überdies der neue »Workflow Manager«. Er ermöglicht den Dozenten die direkte Eingabe von aktuellen Infos oder Terminen. Was früher über den Umweg Webmaster oft Tage brauchte, gehe jetzt in Minutenschnelle, so Krissel.
Auskünfte zum Diplom-Projektmanagement-Weiterbildungsstudiengang (PMW) gibt es über die FH Gießen-Friedberg bei Monika Gonka unter Tel. 06031/ 604550 oder via E-Mail unter Monika.Gonka@wp.fh-friedberg.de.

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